Selbstmotivation/Statepushing

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Selbstmotivation/Statepushing

Beitrag  Hagbard Celine am Mo Jul 07, 2008 8:48 pm

Selbstmotivation/Statepushing




by Astradamus



Immer wieder kommt es vor, das man in seinem Leben an Punkte gelangt die es einem sehr erschweren der jeweiligen Sache freudig und positiv entgegenzugehen. Es fällt demjenigen schwer sich zu motivieren und jede Anstrengung scheint vergebliche Mühe darzustellen.
Doch was macht man in solchen Situationen? Wie gelingt es sich selbst zu motivieren? Wie wird man mit sich selbst ins Reine kommen?

Zunächst bleibt folgende Grundaussage festzustellen:

Motivation erwächst aus dem Antrieb ein Ziel erreichen zu wollen.


Wichtig ist es also sich Ziele zu setzen! Werde dir, wenn du dich selbst motivieren willst über folgende Dinge bewusst:
Was will ich? Wieso will ich das? Für wen will ich das?

Die Motivation brauchst ständig neuen Antrieb um erhalten zu bleiben. Es ist deshalb enorm wichtig, sich auf dem Weg zum Hauptziel über konkrete Teilerfolge bewusst zu freuen. Sich dafür zu belohnen. Dann vergisst man nicht wofür man es macht und die Motivation bleibt länger bestehen.

Wenn man sich z.B. als sehr unsportlicher Mensch vorgenommen hat einen Marathon zu laufen bedeutet das eine Menge Arbeit. Häufiges, regelmäßiges Training. Eine Umstellung der Ernährung und und und...
Das ist ein langer Weg, bei dem es immer wieder Punkte geben wird, an denen es schwer fallen wird sich zu motivieren.
Umso wichtiger ist es das große Ziel des Marathons in verschiedene Teilerfolge zu gliedern. Eine bestimmte Kilometerzahl gelaufen, eine bestimmte Zeit oder was es da nicht alles gibt. Belohnt euch für Teilerfolge. Geht schick essen, ins Kino oder kauft euch selbst was schönes! Gönnt euch was im Leben. Besonders nach harter getaner Arbeit. Das gibt einem ein tolles Gefühl und erhält die Motivation aufrecht!


Ziele formulieren

Des Weiteren müssen Ziele positiv formuliert sein und es muß eindeutig aus ihnen hervorgehen was man erreichen will.

Ein Beispiel: "Ich möchte mehr Geld" ist viel zu ungenau! Besser wäre es zu sagen: "Ich möchte 2000 Euro auf dem Konto haben". Steigern kann man sich danach immer noch... Wink

Negative, verneinende Ziele sind abzulehnen, da sie fatale Konsequenzen haben können.Das Gehirn kann ein "nicht" schlecht verarbeiten.
Wenn man also "Ich bin nicht dumm sagt" versteht das Gehirn ein "Ich bin dumm".
Bei negativen Zielen kann unterbewusst auch folgendes Problem auftreten:
"Ich will nicht mehr arm sein" ----> das gehirn versteht das man arm sein will, also wird es unterbewusst dem Versuch geld zu verdienen Steine in den Weg legen!!!
Also: Ziele und Gedanken positiv formulieren!!!


Stelle dir diese Fragen:

1. Tue ich den Menschen gutes?

Dies ist eine sehr wichtige Frage, die man sich immer wieder selbst stellen sollte. " Tue ich den Menschen gutes?"
Gemeint ist damit nicht, den Menschen den Allerwertesten zu küssen oder ihnen soweit hinein zu kriechen das man ihnen die Mandeln lecken könnte, sondern das normale 1 mal 1 der Zwischenmenschlichkeit. Wenn mich jemand um etwas bittet, helfe ich ihm? tu ich es gerne?
Welchen Menschen habe ich besonders geholfen?
Es gibt ein enorm pushendes und befriedigendes Gefühl anderen zu helfen! Die Freude in den Augen verschaffen einem ein ganz besonderes Glücksgefühl!

2. Was kann ich am besten?

Jeder Mensch kann etwas besonders gut. Diese Dinge machen einem meistens Spaß. Sachen die einem viel Spaß machen bringen einem positive Gefühle!
Macht euch bewusst was ihr besonders gut könnt, welche Talente ihr habt usw... Das bringt positive Emotionen!

3. Was mag ich am meisten?

Sport,Freunde,Lieblingsfilm,Lieblingslieder was auch immer: sämtliche Lieblingssachen haben das Zeug dazu den State in kürzester Zeit enorm zu pushen!

4. Was mag ich AN MIR am meisten?

Eine sehr gute Frage, um sich immer wieder darüber bewusst zu werden, welche positiven Seiten man selbst hat!
Das kann alles mögliche sein, der Körper,der Humor, sämtliche Charaktereigenschaften, sportliche Fähigkeiten usw.
Macht euch klar, was ihr selbst für ein toller Mensch seid!


Sofortige Steigerung des States:

1. Lieblingsmusik
2. Sport
3. Freunde
4. Auto
5. Zärtlichkeiten
6. Tiere
7. TV/PC/Playstation etc.
8. Hobbys allgemein
9. Shoppen ( bei ein paar Männern soll das echt helfen hab ich gehört Very Happy )
10. Sex
11. Comedy


Eine weitere Möglichkeit besteht darin sich vor den Spiegel zu stellen und zu grinsen/lachen! So doof es klingen mag, es funktioniert! Das Gehirn ist so programmiert das es bei einem Lachen positive Emotionen (Glückshormone) ausschüttet. Wenn man sich also "zwingt" zu grinsen oder zu lachen, bekommt das Gehirn die Nachricht positive Emotionen auszuschütten! Das Ergebnis ist ein guter State.

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit seinen inneren Zustand sehr schnell von einem negativen in einen positiven zu verändern! Diese Möglichkeit kommt aus dem NLP-Bereich und nennt sich Ankern. Im Alltag wird ständig geankert. Besonders auffällig ist das bei bestimmten Gerüchen, wo einem beispielsweise die erste Verabredung mit der LTR wieder einfällt.

Der simpelste Weg sich selbst einen Anker zu setzen erfolgt in 3 Schritten:

1. Werde dir selbst über den positiven Zustand klar, den du dir wünscht!
Versuche dir den Zustand klar und deutlich vorzustellen! Beschreibe ihn
ausführlich und sehr detailiert mit deinen eigenen Worten.

2. Erinnere dich an eine Bestimmte Gelegenheit, in der du dich in diesem
Zustand befunden hast! Es ist hierbei völlig Wurscht ob du diese Erfahrung
in einem vollkommen anderen Zusammenhang erlebt hast. Wichtig ist nur
das es eine vergleichbare Erfahrung/Emotion war, wie du sie willst

3. Durchlebe diese Erfahrung noch einmal, so anschaulich wie möglich!!!
Lasse dich voll darauf ein: Die Bilder, die Klänge, die Gerüche,
die körperlichen Empfindungen und inneren Eindrücke.

Sobald du jetzt diese 3 Schritte ausgeführt hast und dich im höchstmöglichen positiven Zustand befindest ist der Moment gekommen einen Anker zu setzen.
Das kann zum Beispiel dadurch passieren sich ins Ohrläppchen zu kneifen oder am kleinen Finger zu zwicken.
Wichtig ist im Endeffekt das der Anker:
- unverwechselbar ist; er muss sich von Alltagssituationen unterscheiden
- für dich einzigartig ist
- während des Gipfels des positiven Zustandes gesetzt worden ist.
- im richtigen Moment gesetzt worden ist um die Assoziation herzustellen
- gefestigt wird; Ankern entwickelt sich durch ständiges üben.


Ängste überwinden


Viele Leute haben Angst vor irgendwelchen Sachen. Das kann alles mögliche sein: Hunde, fliegen, Spinnen usw.
Die Angst ist an sich keine schlechte Sache. Sie kommt noch aus grauer Vorzeit und sollte uns davor bewahren vollkommen unbekümmert in eine drohende Gefahr zu laufen.
Jedoch hat sich die Gesellschaft insofern gedreht, dass Angst mittlerweile in vielen Gebieten nur noch ein nerviger, unnützer Stein im Weg ist.
Viele von euch werden das kennen: regelrechte Angst, Frauen anzusprechen.
Was auch immer, Angst lässt sich auf die verschiedensten Weisen bekämpfen. Meistens heißt es einfach Konfrontation. Sich mit der Angst auseinandersetzen in der Hoffnung sie zu besiegen.
Da muss jeder alleine durch. Ein weiterer Weg kommt jedoch aus dem NLP und nennt sich die Phobie-Schnelltherapie.
Die Phobie-Schnelltherapie ermöglicht es durch doppelte Dissoziation ein Trauma/eine Angst/Phobie erneut zu durchleben, jedoch ohne den emotionalen
Gehalt des Ereignisses (also ohne panisch zu werden).

Und so geht das:

1. Finde heraus, wovor du solche Angst hast, das du sie gerne überwinden
willst.
2. Rufe dir in Erinnerung, dass du dich sowohl vor, als auch nach der
unangenehmen Erfahrung in Sicherheit befunden hast.
3. Nun stelle dir vor, du sitzt ganz allein in einem Kino und beobachtest dich
auf einer Leinwand.
4. Nun stelle dir vor, du schwebst aus dem Ich, das im Kinosessel sitzt, heraus
in den Vorführraum
5. Jetzt kannst du dich im Vorführraum sehen, wie du dich im Kinosessel dabei
beobachtest, wie du dir den Film über dich auf einer Leinwand anschaust
6. Lass den Film in Schwarzweiß auf einer winzigen Leinwand ablaufen.Beginne
zu einer Zeit vor der Erfahrung die du verarbeiten willst und lasse den Film
ganz durchlaufen, bis die Erfahrung vorbei und du in Sicherheit bist.
7. Nun halte den Film an oder blende einen weißen Screen ein
8. Schwebe nun aus dem Vorführraum, aus dem Kinosessel in das Ende des
Films
9. Lass den Film jetzt ganz schnell in Farbe rückwärts laufen, so dass er nur
ein oder zwei Sekunden lang dauert, als würdest du den Film ganz bis zum
Anfang erleben, als du in Sicherheit warst.
10. Du kannst die Schritte 8 und 9 so oft wiederholen bis das Erlebnis
angenehm ist.
11.Gehe nun in die Zukunft und stell dir das Ereignis vor, bei dem du normaler-
weise sehr ängstlich reagierst

Quelle: NLP für Dummies


Jede anbrechende Minute ist eine neue Chance sein Leben zu ändern

Es passiert nicht oft, aber es passiert! Ein Tag beginnt wie jeder andere auch und doch wird er dein Leben für immer verändern. Wie war das, als du durch Zufall deine erste große Liebe kennen gelernt hast? Wie war das, als du vollkommen frustriert von Frauen nachts im Netz surfend die Pick-up-Community entdeckt hast? Solche Momente sind einschneidend und verändern dein Leben. Jeder Tag, jede Stunde und Jede Minute kann dein Leben noch positiver machen! Gib ihr die Chance dazu!
Kannst du dich an Momente erinnern, an denen sich dein Leben vollkommen veränderte? Er wird ein weiterer folgen!
Bei mir war es z.B. der Moment an dem ich PU für mich entdeckte.
Ich hatte zu dem Zeitpunkt überhaupt keine Ahnung wie ich Frauen für mich begeistern könnte. Ich gab diesem Thema die Chance mich dies zu lehren. Ich fing an mich damit zu befassen. Und ein neues, vieeeel besseres Leben begann. Mache dir bewusst, das du die Chance hast dein Leben zu einem besseren zu machen. Manchmal wirst du vom Schicksal Unterstützung bekommen, manchmal nicht. Aber er liegt in deiner Hand dein Leben zu verbessern! Tu es!

Es ist wichtig stets und ständig daran zu arbeiten, sein Leben genießen zu können. Das geht nur durch Arbeit. Wer rastet der rostet. Ich füttere hiermit gerne das Phrasenschwein, denn es ist nun mal wahr.

Motivationslosigkeit im Job - Was tun?



Wir kennen es alle: Manchmal hat man einfach keinen Elan. Der Job macht keinen Spaß und am liebsten würde man zuhause bleiben.
Da muß man leider trotzdem durch. Smile
Aber eventuell helfen ja diese Punkte:

- Mache dir selbst klar, wie ein Leben ohne Job, und daraus folgend ein Leben
ohne Geld wäre.
- Stelle dir vor, du müsstest jemand anderem deinen Job schmackhaft machen
Wie würdest du das tun? Welche Argumente würden ihn überzeugen deinen
Job toll zu finden und ihn anzunehmen?
- Wieder einmal: Setze dir Ziele im Job (Beförderung oder ähnliches)
- Mache dir eine Vorstellung davon wie es sein wird wenn du dieses Ziel
erreicht haben wirst.
- und wieder: Belohne dich selbst für gute Arbeit


Es gibt kein Scheitern, nur Feedback!


Das ist ja mittlerweile ein weit verbreitetes Mindset in der Community. Und das ist auch gut so, denn es ist durch und durch positiv! Jeder Mensch erfährt Rückschläge und macht Fehler. Sich davon unterkriegen zu lassen ist die weitaus schlechtere Alternative als aus diesen Fehlern und Rückschlägen positives Feedback zu gewinnen. Ein berühmtes Beispiel für diese Methode ist Thomas Alva Edison, der zwar als Erfinder der Glühbirne berühmt wurde, aber auch sonst ein großer Erfinder war. In seinen vielen Experimenten "scheiterte" er immer wieder bei dem Versuch eine Glühbirne zu bauen. Er sah es jedoch nicht als scheitern an, sondern verwendete diese Erkenntnisse in anderen Erfindungen.

Zitate von ihm:
"Erfolg ist ein Gesetz der Serie. Und Misserfolge sind Zwischenergebnisse. Wer weitermacht, kann gar nicht verhindern, dass er irgendwann auch Erfolg hat."

"Das ist das Schöne an einem Fehler: Man muss ihn nicht zweimal machen."

"Erfahrung nennt man die Summe aller unserer Irrtümer!"

"Gescheitert bin ich nicht, ich kenne jetzt Hundert Wege wie man eine Glühlampe nicht baut, aber ein einziger hätte gereicht, um eine zu bauen."

"Ich habe eine Menge Ergebnisse erarbeitet. Ich habe herausgefunden, dass mehrere tausend Erfindungen noch nicht funktionieren."

Genau das ist das richtige Mindset! Fehler geben dir nur Feedback! Lerne daraus und werde besser. Verwende sie zu deinem Vorteil!
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